Der unsichtbare Entscheidungsraum – warum wir bessere Optionen nie sehen?
Was auf dem Papier oder Excel wie eine einzelne Entscheidung erscheint, ist in Wirklichkeit Teil eines hochkomplexen Entscheidungsportfolios. Wir zeigen Ihnen wie man ex ante die Gesamtwirkung staatlicher und städtischer Maßnahmen berechnet. Für die optimale Ausgangslage für beste politische Entscheidungen.
mAInthink ergänzt bestehende Entscheidungsprozesse um eine vollständige Kombinationsanalyse :
50 Projekte: Invest-Wert: 220 Mio EUR
50 städtische Projekte entsprechen einem mathematischen Kombinationsraum von 1.125 Billiarden möglichen Kombinationen.
Es werden keine zusätzlichen Steuergelder benötigt. Durch die Optimierung erhält die Stadt einen maximalen Vorteil.
Eine deutsche Stadt: 50 Projekte. Der Haushalt "nur" 81 Mio. € - bei 220 Mio. € Projekt-Investitionsbedarf - 1.125 Billiarden Projekt-Kombinations-Möglichkeiten.
Warum deutsche Städte ihr Investitionsportfolio heute nicht mehr „beschließen“, sondern berechnen müssen.
Die Ausgangslage – typisch für deutsche Kleinstädte ➜ Auch auf Großstädte, Metropolen und Ministerien skalierbar.
Download Präsentation: der unsichtbare Raum
Eine deutsche Kleinstadt mit 50.000–80.000 Einwohnern steht vor einer realistischen Situation:
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Verfügbares Investitionsbudget | 81 Mio. € |
| Politisch gewünschte Projekte | 50 Projekte |
| Gesamtinvestitionsbedarf | 220 Mio. € |
Diese 50 Projekte umfassen u. a.:
- Schulen und Kitas
- Straßensanierungen
- Neubaugebiete
- Klimaschutz und Energie
- Digitalisierung
- Sporthallen
- Sozial- und Pflegeinfrastruktur
- Verwaltungsgebäude
- Quartiersentwicklung
- Verkehr
- uvm...
Jedes dieser Projekte ist für sich sinnvoll.
Aber: Mehr als die Hälfte kann nicht finanziert werden.
Die entscheidende Frage ist also nicht:
„Welches Projekt ist wichtig?“
sondern:
„Welche Kombination dieser 50 Projekte erzeugt für diese Stadt die höchste Gesamtwirkung innerhalb von 81 Mio. €?“
Das unsichtbare mathematische Problem
Bei 50 Projekten existieren nicht 50 Entscheidungsoptionen.
Es existieren:
2⁵⁰ = 1.125.899.906.842.624 mögliche Projektportfolios
Über eine Billiarde verschiedene Kombinationen!
Politische Gremien sehen davon vielleicht 20–50 Varianten.
Der Rest bleibt unsichtbar – obwohl dort die besten Lösungen liegen.
Das ist kein Organisationsproblem.
Es ist ein Rechenproblem.
Ein Größenvergleich:
unsere Milchstraße und ein Stadt-Entscheidungsraum bei "nur" 50 Projekten
von 1.125 Billiarden möglichen Projekt-Kombinationen
Was StratePlan hier ändert
StratePlan berechnet den gesamten Entscheidungsraum und findet daraus:
Die eine Projektkombination, die den maximalen Gesamtnutzen für diese Stadt erzeugt.
Nicht politisch ausgehandelt.
Nicht nach Bauchgefühl.
Sondern mathematisch optimal aus über 1 Billiarde Möglichkeiten.
Was „bis zu 60 % mehr Wirkung“ bedeutet
In realen kommunalen Portfolios zeigt sich:
Städte treffen selten falsche Einzelentscheidungen.
Sie treffen falsche Kombinationsentscheidungen.
Wenn StratePlan das Portfolio ex ante – also vor allen politischen Beschlüssen – optimiert, entsteht typischerweise:
| Steuerung | Gesamtwirkung |
|---|---|
| Klassische politische Priorisierung | 100 % |
| StratePlan-optimiertes Portfolio | bis zu 160 % (modellabhängig) |
Das heißt:
Die gleichen 81 Mio. € erzeugen bis zu 60 % mehr Bildungsqualität, Klimawirkung, Standortattraktivität und Zukunftssicherheit.
Ohne einen Euro zusätzlich.
Was die Stadt konkret gewinnt
1. Mehr Leistung aus dem gleichen Budget
Mehr:
- Schulqualität
- Sanierungsgrad
- Klimaschutz
- Lebensqualität
bei unverändertem Haushalt.
2. Politische Sicherheit
Stadtrat und Verwaltung können sagen:
„Diese Kombination ist nachweislich die beste unter über einer Billiarde Alternativen.“
Politische Entscheidungen werden objektiv begründbar.
3. Schutz vor strukturellen Fehlentscheidungen
Projekte, die einzeln gut aussehen, aber das Portfolio verschlechtern, werden sichtbar – bevor sie gebaut werden.
4. Nachhaltige Stadtentwicklung
StratePlan optimiert nicht nur für heute, sondern:
- langfristige Betriebskosten
- Folgekosten
- demografische Effekte
- Wachstumsdynamik
fließen direkt in die Entscheidung ein.
Ex ante Berechnung: Die Zukunft kommunaler Steuerung
Eine Stadt mit
- 50 Projekten
- 220 Mio. € Investitionsbedarf
- 81 Mio. € verfügbarem Budget
- 1.125.899.906.842.624 möglichen Projektkombinationen
steht vor einer strukturellen Herausforderung.
Haushaltsplanung, Fachausschüsse und politische Abwägung bleiben zentrale Elemente kommunaler Entscheidungsfindung.
Was jedoch bislang unsichtbar bleibt, ist der vollständige Kombinationsraum aller möglichen Projektportfolios.
StratePlan ergänzt mittels ex ante Berechnung des vollständigen Raumes bestehende Prozesse um eine systematische Berechnung sämtlicher Projektkombinationen – unter Berücksichtigung von Budget, Zielsetzungen und Abhängigkeiten.
So entsteht vor dem Beschluss eine transparente Entscheidungsgrundlage:
Welche Kombination der vorhandenen Projekte erzielt innerhalb des gegebenen Budgets die höchste Gesamtwirkung?
Die Entscheidung bleibt politisch.
Die Berechnungsbasis wird vollständig.
StratePlan ist die algorithmische Ergänzung kommunaler Steuerung – entwickelt von der mAInthink GmbH aus Worms am Rhein.