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Goldmann Sachs AI Disruptive Technology Symposium 2026 in London – Warum Entscheidungsoptimierung zum Wettbewerbsvorteil wird


Auf Einladung von Goldman Sachs in London hatte ich die Gelegenheit, am Goldman Sachs Disruptive Technology Symposium 2026 teilzunehmen. In zahlreichen Gesprächen mit Investoren, Technologieunternehmen und Entscheidern aus unterschiedlichen Branchen zeigte sich ein klarer gemeinsamer Nenner: Nicht „mehr Projekte“ entscheiden über Wachstum – sondern die mathematisch optimale Auswahl, Reihenfolge und Kombination von Investitionsvorhaben.

Warum StratePlan in den Kontext disruptiver Technologien gehört

Die Einladung zum Goldman Sachs Disruptive Technology Symposium unterstreicht für uns einen entscheidenden Punkt: Disruption entsteht nicht nur durch neue AI-Modelle oder neue Technologien – sondern auch dadurch, wie Unternehmen Entscheidungen treffen.

Genau hier setzt StratePlan an. Die mathematische Optimierung von CAPEX-Entscheidungen verändert einen Prozess, der in vielen Unternehmen bis heute stark durch Einzelbewertungen, Priorisierungslisten, Budgetrunden und wiederholte Rekalkulationen geprägt ist.

Statt einzelne Investitionen nacheinander zu bewerten, betrachtet StratePlan die gesamte CAPEX-Liste als mathematisches Entscheidungsproblem und berechnet, welche Kombination von Investitionen unter den realen Restriktionen des Unternehmens den höchsten Gesamtwert erzeugt.

Dass dieser Ansatz im Umfeld eines Symposiums für disruptive Technologien diskutiert wird, zeigt, wie stark sich der Fokus verschiebt: von AI als Analysewerkzeug hin zu AI und mathematischer Optimierung als Grundlage für bessere unternehmerische Entscheidungen.

Ein wiederkehrendes Thema in vielen Gesprächen

Besonders auffällig war, wie häufig ein strukturelles Problem bestätigt wurde: Unternehmen denken längst nicht mehr nur in kurzfristigen Budgets, sondern in 3-, 4-, 5- oder 10-Jahres-Planungen. Genau dadurch entsteht eine fundamentale Herausforderung: Es gibt nicht „die“ einzelne Investitionsentscheidung, sondern gleichzeitig Dutzende bis Hunderte möglicher Projekte – unter Budget-, Kapazitäts-, Risiko- und Strategierestriktionen.

Die entscheidende Frage lautet daher nicht mehr: Ist Projekt A gut? Sondern: Welche Kombination aus allen möglichen Projekten erzeugt unter realen Nebenbedingungen den maximalen ROI?

Genau hier beginnt mathematische Optimierung.

Denn mit zunehmender Anzahl von Projekten, Zeitperioden und Nebenbedingungen steigt die Zahl möglicher Entscheidungskombinationen massiv an. Was in kleinen Portfolios noch durch Erfahrung, Excel-Modelle oder klassische Priorisierungsverfahren beherrschbar erscheint, entwickelt sich schnell zu einem kombinatorischen Entscheidungsproblem.

Dr. Georg Schlesinger, Mathematiker und Mitglied des Schrödinger Instituts der Universität Wien, bringt die Bedeutung dieses Ansatzes im Zusammenhang mit StratePlan auf den Punkt:

„StratePlan adressiert ein mathematisch hochspannendes Thema: Mit zunehmender Zahl von Investitionsmöglichkeiten und Nebenbedingungen wächst die Komplexität sehr schnell. Mathematische Optimierung macht diese Komplexität beherrschbar und ermöglicht es, aus einer Vielzahl möglicher Kombinationen systematisch bessere Entscheidungen abzuleiten.“

Dr. Georg Schlesinger
Mathematiker und Mitglied des Schrödinger Instituts, Universität Wien

Genau darin liegt aus meiner Sicht eine der zentralen Veränderungen für die Unternehmenssteuerung: Komplexität muss nicht reduziert werden, um Entscheidungen treffen zu können. Sie kann mathematisch beherrschbar gemacht werden.

StratePlan setzt genau an diesem Punkt an. Statt Projekte lediglich einzeln zu bewerten und anschließend nach Prioritäten zu sortieren, wird das Investitionsportfolio als zusammenhängendes mathematisches Entscheidungsproblem betrachtet.

Die Wirkung beginnt bei der Ausgangsposition: Globales Optimum

Wer seine Investitionslandschaft als gesamtes System betrachtet und daraus die optimale Portfolioausgangsposition berechnet, startet nicht aus einer zufälligen oder historisch gewachsenen Priorisierung, sondern aus einem mathematisch optimierten Portfolio.

Diese Ausgangsposition verändert die strategische Steuerung fundamental, weil jede weitere Entscheidung auf einem bereits optimierten Portfolio aufbaut.

Der Unterschied ist erheblich: Klassische Investitionsentscheidungen fragen häufig, welche Projekte einzeln attraktiv erscheinen. Mathematische Optimierung fragt dagegen, welche Kombination aller verfügbaren Projekte unter den gegebenen Restriktionen den höchsten Gesamtwert erzeugt.

Der Optimierungs-Kreislauf über mehrere Jahre

Besonders stark entfaltet sich dieser Effekt über mehrjährige Planungshorizonte. Durch eine jährliche Re-Optimierung des Projektportfolios entsteht ein kontinuierlicher strategischer Kreislauf:

  1. Alle Investitionsvorhaben werden gemeinsam als Portfolio modelliert.
  2. Die mathematisch wertstärkste Kombination wird umgesetzt.
  3. Nicht gebundene Liquidität bleibt erhalten und wird ins nächste Geschäftsjahr übertragen.
  4. Neue Projekte, veränderte Rahmenbedingungen und zusätzlich verfügbares Budget fließen in die nächste Berechnung ein.
  5. Das Gesamtportfolio wird erneut mathematisch optimiert.

Über Zeit entsteht so ein System kontinuierlicher Portfoliooptimierung. Kapital, Wirkung und strategische Klarheit verstärken sich gegenseitig.

Über 3, 4, 5 oder 10 Jahre entsteht dadurch ein Kreislauf aus Optimierung, Budgetwachstum und strategischer Wirkung – und damit ein struktureller Wettbewerbsvorteil.

Wichtig: Projekte verschwinden nicht – sie werden besser positioniert

Ein Punkt, der in vielen Gesprächen bestätigt wurde: In einem optimierten Investitionssystem werden Projekte nicht zwangsläufig „verworfen“.

Sie können neu priorisiert, zeitlich verschoben oder strategisch besser positioniert werden, damit sie zum optimalen Zeitpunkt und unter den richtigen Restriktionen den größtmöglichen Beitrag zum Gesamtportfolio leisten.

Das verändert auch die Diskussion im Management und im Boardroom: Nicht mehr einzelne Projekte konkurrieren isoliert gegeneinander. Stattdessen wird transparent, welche Kombination zu welchem Zeitpunkt den höchsten Unternehmenswert erzeugt.

Von der bestehenden CAPEX-Liste zum optimalen Investitionsportfolio

Für diese Optimierung braucht es keine neue Datenwelt. Der Ausgangspunkt für StratePlan ist die bestehende CAPEX-Liste des Unternehmens.

Die darin enthaltenen Investitionsvorhaben werden mit ihren relevanten Parametern – beispielsweise Investitionsvolumen, erwartetem Return, Laufzeit, Prioritäten und Abhängigkeiten – sowie den unternehmensspezifischen Restriktionen in ein mathematisches Optimierungsmodell überführt.

Die entscheidende Frage lautet dann nicht mehr:

Welches einzelne CAPEX-Projekt ist das beste?

Sondern:

Welche Kombination der vorhandenen CAPEX-Projekte erzeugt unter den gegebenen Budgets, Zeiträumen und Restriktionen den höchsten Gesamtwert?

StratePlan macht die dahinterliegende kombinatorische Komplexität mathematisch beherrschbar und berechnet aus den vorhandenen Investitionsvorhaben die wertstärkste Portfoliozusammensetzung.

Damit verschiebt sich der Fokus von der isolierten Bewertung einzelner Projekte hin zur Optimierung des gesamten CAPEX-Portfolios.

Das ist entscheidend: Ein Unternehmen kann über sehr gute Einzelprojekte verfügen und trotzdem Kapital ineffizient allokieren, wenn nicht die Gesamtwirkung ihrer Kombination betrachtet wird.

Genau darin liegt die Stärke von StratePlan: Unternehmen müssen ihre Investitionsplanung nicht neu erfinden. Wir optimieren das, was bereits vorhanden ist.

Fazit: Entscheidungsqualität wird zum Wettbewerbsvorteil

Das Goldman Sachs Disruptive Technology Symposium hat für mich noch einmal deutlich gemacht, dass der entscheidende Wettbewerbsvorteil der kommenden Jahre nicht allein durch neue Technologien entsteht, sondern durch systematisch bessere Entscheidungen in der Kapitalallokation.

Je komplexer Unternehmen, Investitionsprogramme und strategische Abhängigkeiten werden, desto wichtiger wird die Fähigkeit, diese Komplexität nicht nur zu verstehen, sondern mathematisch zu beherrschen.

Wer seine Investitionsportfolios mathematisch optimiert, maximiert nicht nur den Wert einzelner Projekte – sondern optimiert die Allokation von Kapital über das gesamte Unternehmen und über mehrere Jahre hinweg.

„Jedes Unternehmen hat das Recht auf maximalen Profit.“

Gemeint ist nicht kurzfristige Gewinnmaximierung, sondern die bestmögliche Nutzung von Kapital, Ressourcen und Zeit – basierend auf einer Entscheidungslogik, die dem realen kombinatorischen Charakter von Investitionen gerecht wird.

Komplexität ist dabei nicht das Problem. Die entscheidende Frage ist, ob wir über die Mathematik verfügen, sie beherrschbar zu machen.

Autor: Sascha Rissel CEO mAInthink

Sascha Rissel ist Unternehmer, Strategieberater und Technologievisionär mit über 20 Jahren Erfahrung in der Entwicklung, Skalierung und Optimierung komplexer Geschäftsmodelle. Er verbindet fundierte betriebswirtschaftliche Expertise mit tiefem technologischem Verständnis, insbesondere in den Bereichen künstliche Intelligenz, algorithmische Entscheidungsmodelle und Systemoptimierung.

Mit StratePlan treibt er die Weiterentwicklung datenbasierter ROI-Berechnung, intelligenter Projektpriorisierung und prädiktiver Analyse maßgeblich voran. Sein Schwerpunkt liegt auf messbarer Wirkung, belastbaren Entscheidungsgrundlagen und der Überführung hochkomplexer mathematischer Modelle in praxistaugliche Lösungen für Wirtschaft, Verwaltung und Industrie.

Sascha Rissel steht für einen klaren Anspruch: Strategie, Technologie und Wirkung konsequent zusammenzudenken.

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