Für Entscheider:

Die meisten Investitionsentscheidungen werden getroffen, ohne den vollständigen Entscheidungsraum zu sehen.

Bei 20 Projekten existieren über 1 Million mögliche Kombinationen.
Bei 50 Projekten mehr als eine Billiarde.

Gleichzeitig sind zentrale Entscheidungsparameter unsicher.

Dennoch bewertet nahezu jede Organisation Projekte isoliert – nicht als Gesamtportfolio.

Unsicherheit wird auf Einzelprojekte angewendet – nicht auf das Portfolio.
Der Entscheidungsraum bleibt unvollständig.

Das eigentliche Problem ist nicht Unsicherheit.
Es ist Unsicherheit im falschen Entscheidungsmodell.

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Sascha Rissel (mAInthink) als CME Member beim World Economic Forum


Beitrag zur Diskussion über Entscheidungsqualität und komplexe Investitionsportfolios

Die Diskussion über bessere Entscheidungsprozesse in Wirtschaft und Politik gewinnt weltweit an Bedeutung. Organisationen stehen heute vor der Herausforderung, unter Unsicherheit und wachsender Komplexität strategische Investitionsentscheidungen zu treffen. Vor diesem Hintergrund wurde Sascha Rissel, CEO des DeepTech-Unternehmens mAInthink, als CME Member (Community Member) im Netzwerk des World Economic Forum aufgenommen.

Das World Economic Forum (WEF) gilt als eine der wichtigsten internationalen Plattformen für den Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. In verschiedenen thematischen Netzwerken werden dort aktuelle wirtschaftliche, technologische und gesellschaftliche Fragestellungen diskutiert.

Beitrag zur Diskussion über Entscheidungsqualität

Im Rahmen seiner Tätigkeit als Unternehmer und Unternehmensberater beschäftigt sich Sascha Rissel seit vielen Jahren mit der Frage, warum Investitionsentscheidungen in Unternehmen häufig nicht zu den bestmöglichen Ergebnissen führen.

Ein zentrales Thema seiner Beiträge im WEF-Netzwerk lautet:

Warum sind viele Investitionsportfolios mathematisch suboptimal?

Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie sich innerhalb komplexer Investitionsentscheidungen das globale Optimum berechnen lässt und warum klassische Entscheidungsprozesse in der Praxis häufig nur lokale statt global optimale Lösungen hervorbringen.

Komplexität moderner Investitionsentscheidungen

Unternehmen müssen heute häufig gleichzeitig über eine Vielzahl möglicher Investitionen entscheiden, etwa über Infrastrukturprojekte, Digitalisierungsprogramme, Produktionsanlagen oder strategische Innovationsinitiativen. Gleichzeitig stehen diesen Projekten in der Regel begrenzte Budgets, Ressourcen und zeitliche Kapazitäten gegenüber.

In solchen Situationen entstehen hochkomplexe Entscheidungsräume, in denen nicht nur einzelne Projekte bewertet werden müssen, sondern vor allem deren Kombination innerhalb eines gesamten Investitionsportfolios. Mit steigender Anzahl möglicher Projekte wächst die Zahl der potenziellen Portfoliokombinationen exponentiell.

In der Praxis werden Investitionsentscheidungen dennoch häufig auf Basis einzelner Business Cases, sequentieller Bewertungen oder managementgetriebener Priorisierungen getroffen. Dadurch bleiben viele mögliche Kombinationen unberücksichtigt, obwohl gerade sie zu einem höheren wirtschaftlichen oder strategischen Gesamtnutzen führen könnten.

Berechnung des globalen Optimums

Ein zentrales Themenfeld der Beiträge von Sascha Rissel im WEF-Umfeld betrifft deshalb die Frage, wie sich das globale Optimum innerhalb komplexer Investitionsentscheidungen identifizieren lässt. Gemeint ist damit die bestmögliche Kombination von Projekten unter gegebenen Restriktionen, etwa Budgetgrenzen, Ressourcenengpässen, Abhängigkeiten oder strategischen Prioritäten.

Während lokale Optima innerhalb begrenzter Betrachtungsräume sinnvoll erscheinen können, beschreibt das globale Optimum die insgesamt beste Lösung innerhalb aller möglichen Kombinationen. Gerade bei komplexen Investitionsportfolios zeigt sich, dass diese Unterscheidung für die Entscheidungsqualität von zentraler Bedeutung ist.

Die Diskussion darüber, wie sich solche Entscheidungsräume mathematisch modellieren und systematisch analysieren lassen, gewinnt daher international an Relevanz. Hier treffen betriebswirtschaftliche Praxis, mathematische Optimierung und technologische Innovation unmittelbar aufeinander.

Relevanz für Unternehmen, Berater und Entscheidungsträger

Die Frage nach mathematisch suboptimalen Investitionsportfolios betrifft nicht nur einzelne Unternehmen, sondern zahlreiche Organisationen in Industrie, Mittelstand, Infrastruktur, öffentlichem Sektor und Transformationsmanagement. Besonders in Zeiten hoher Investitionsdynamik, knapper Budgets und multipler Zielkonflikte steigt die Bedeutung strukturierter Entscheidungsmodelle.

Mit seiner Arbeit als CEO von mAInthink und als Unternehmensberater bringt Sascha Rissel diese Perspektive in den internationalen Austausch ein. Im Fokus stehen dabei nicht nur theoretische Fragestellungen, sondern vor allem die praktische Relevanz für reale Investitions-, Portfolio- und Priorisierungsentscheidungen.

Internationaler Austausch im WEF-Netzwerk

Die Aufnahme als CME Member im Netzwerk des World Economic Forum unterstreicht die wachsende Bedeutung von Entscheidungsqualität, mathematischer Portfolioanalyse und global optimalen Allokationsentscheidungen. Der Austausch innerhalb solcher Netzwerke bietet die Möglichkeit, neue Impulse aus Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie zusammenzuführen und komplexe Fragestellungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten.

Gerade die Frage, warum viele Investitionsportfolios mathematisch suboptimal bleiben und wie sich das globale Optimum in komplexen Entscheidungssituationen berechnen lässt, gehört zu den Themen, die für Unternehmen und Institutionen weltweit zunehmend an strategischer Bedeutung gewinnen.

Autor: mAInthink Redaktion
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