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Ihre Business Units konkurrieren um Kapital. Kennen sie die Regeln?

Ein Unternehmen ist auch ein interner Kapitalmarkt. Die entscheidende Frage ist, nach welchen Regeln Kapital verteilt wird.

BOARDROOM QUESTIONS
The questions your portfolio should be able to answer.

Business Unit A möchte eine neue Produktionslinie.

Business Unit B will einen neuen Markt erschließen.

Business Unit C benötigt 40 Millionen Euro für Automatisierung.

Business Unit D plant ein neues Logistikzentrum.

Business Unit E will ihre digitale Infrastruktur modernisieren.

Jedes Projekt besitzt einen Business Case.

Jeder Geschäftsbereich hat gute Argumente.

Jeder Bereich kennt seine eigenen Prioritäten.

Aber alle greifen auf dieselbe Ressource zu:

das Kapital des Unternehmens.

Damit entsteht ein interner Kapitalmarkt.

Die entscheidende Frage lautet:

Nach welchen Regeln wird dieses Kapital verteilt?

Capital Has No Business Unit.

Kapital gehört nicht Produktion.

Nicht IT.

Nicht Vertrieb.

Nicht Supply Chain.

Nicht einer Region.

Und nicht dem Geschäftsbereich mit der überzeugendsten Präsentation.

Kapital gehört dem Unternehmen.

Seine Aufgabe ist es, dort eingesetzt zu werden, wo es innerhalb der definierten Unternehmensziele den höchsten Wertbeitrag erzeugen kann.

Genau deshalb sollte Capital Allocation nicht ausschließlich aus der Perspektive einzelner Business Units betrachtet werden.

Jede Business Unit optimiert zunächst ihre eigene Welt

Das ist nachvollziehbar.

Der Leiter eines Geschäftsbereichs kennt seine Kunden.

Seine Märkte.

Seine Produktionsprobleme.

Seine Wachstumschancen.

Seine Risiken.

Seine Projekte.

Wenn er 100 Millionen Euro investieren könnte, wüsste er vermutlich sehr genau, wo dieses Kapital innerhalb seines Bereichs eingesetzt werden sollte.

Aber der CFO hat vielleicht keine 100 Millionen Euro für diesen Geschäftsbereich.

Er hat 500 Millionen Euro für das gesamte Unternehmen.

Und sechs Business Units fordern zusammen 850 Millionen Euro.

Jetzt reicht lokale Optimierung nicht mehr aus.

850 Millionen Euro Nachfrage. 500 Millionen Euro Kapital.

Nehmen wir ein vereinfachtes Beispiel.

Business Unit A: 180 Mio. EUR CAPEX-Bedarf

Business Unit B: 150 Mio. EUR CAPEX-Bedarf

Business Unit C: 140 Mio. EUR CAPEX-Bedarf

Business Unit D: 130 Mio. EUR CAPEX-Bedarf

Business Unit E: 120 Mio. EUR CAPEX-Bedarf

Business Unit F: 130 Mio. EUR CAPEX-Bedarf

Gesamt:

850 Mio. EUR.

Verfügbares CAPEX:

500 Mio. EUR.

350 Millionen Euro können nicht finanziert werden.

Jetzt beginnt die eigentliche Kapitalallokation.

Die einfachste Lösung ist selten die intelligenteste

Man könnte jeder Business Unit denselben Prozentsatz kürzen.

850 Millionen Euro Bedarf.

500 Millionen Euro verfügbar.

Also erhält jeder Bereich nur einen entsprechenden Anteil seiner ursprünglichen Forderung.

Das wirkt fair.

Aber Fairness zwischen Geschäftsbereichen ist nicht automatisch optimale Kapitalallokation.

Kapital proportional zu verteilen beantwortet nicht die Frage, welche Projektkombination den höchsten Unternehmenswert erzeugt.

Business Units sind keine CAPEX-Töpfe

Historisch gewachsene Budgets können dazu führen, dass Kapital zunächst Bereichen zugeordnet und erst anschließend innerhalb dieser Bereiche verteilt wird.

Business Unit A erhält beispielsweise 100 Millionen Euro.

Business Unit B 80 Millionen.

Business Unit C 70 Millionen.

Und so weiter.

Damit wird ein Teil der Kapitalentscheidung bereits getroffen, bevor einzelne Projekte über Bereichsgrenzen hinweg miteinander konkurrieren konnten.

Das Unternehmen optimiert dann möglicherweise sechs Teilportfolios statt eines Gesamtportfolios.

Was wäre, wenn alle Projekte um dasselbe Kapital konkurrieren müssten?

Jetzt verändert sich die Perspektive.

Nicht mehr:

„Wie viel Budget bekommt Business Unit A?“

Sondern:

„Welche Projekte aus allen Business Units erzeugen gemeinsam die beste Kapitalallokation für das Unternehmen?“

Das ist die Logik eines internen Kapitalmarktes.

Kapital fließt nicht automatisch nach organisatorischer Zugehörigkeit.

Es konkurrieren Investitionsmöglichkeiten.

Das bedeutet nicht, dass nur ROI entscheidet

Ein interner Kapitalmarkt sollte nicht mit einer simplen Renditerangliste verwechselt werden.

Das Projekt mit dem höchsten ROI muss nicht automatisch finanziert werden.

Unternehmen besitzen weitere Bedingungen.

Ressourcen.

Abhängigkeiten.

Pflichtinvestitionen.

Strategische Prioritäten.

Risiken.

Kapazitätsgrenzen.

Zeithorizonte.

Weitere operative und finanzielle Constraints.

Die Frage lautet deshalb nicht: Welcher Geschäftsbereich hat den höchsten ROI?

Die Frage lautet: Welche Kombination aller verfügbaren Investitionen erfüllt die Unternehmensziele innerhalb der definierten Bedingungen am besten?

Aber kennen alle dieselben Regeln?

Genau hier beginnt Governance.

Business Unit A glaubt vielleicht, dass Wachstum höchste Priorität besitzt.

Business Unit B optimiert auf Cashflow.

Business Unit C argumentiert mit strategischer Relevanz.

Business Unit D konzentriert sich auf Produktivität.

Business Unit E geht davon aus, dass ihr historisches Budget auch im nächsten Jahr verfügbar sein wird.

Dann konkurrieren Projekte zwar um Kapital.

Aber möglicherweise nicht nach denselben Regeln.

Ein interner Kapitalmarkt braucht eine Decision Architecture

Bevor Projekte miteinander verglichen werden können, muss die Entscheidungslogik klar sein.

Was will das Unternehmen erreichen?

Welche wirtschaftlichen Zielgrößen gelten?

Welche strategischen Kriterien gelten?

Welche Restriktionen gelten?

Welche Projekte sind verpflichtend?

Welche Ressourcen sind knapp?

Welche Abhängigkeiten müssen berücksichtigt werden?

Welche Daten müssen alle Business Units liefern?

Wie werden Projekte bewertet?

Wer validiert die Annahmen?

Erst gemeinsame Regeln schaffen einen gemeinsamen Kapitalmarkt.

Rule #1: Same Data Logic

Wenn Business Unit A ihren Business Case über fünf Jahre rechnet und Business Unit B über zehn Jahre, entsteht keine saubere Vergleichbarkeit.

Wenn ein Bereich interne Ressourcen vollständig einpreist und ein anderer nicht, ebenfalls nicht.

Wenn Risiken unterschiedlich behandelt werden, wird der Vergleich verzerrt.

Wenn strategische Kriterien unterschiedlich interpretiert werden, gilt dasselbe.

Kapitalallokation benötigt eine gemeinsame Daten- und Bewertungslogik.

Rule #2: Same Strategic Criteria

„Strategisch“ darf nicht in jedem Geschäftsbereich etwas anderes bedeuten.

Das Management sollte definieren, welche strategischen Kriterien für das Gesamtunternehmen relevant sind.

Zum Beispiel:

Wachstum.

Produktivität.

Digitalisierung.

Resilienz.

Innovation.

Nachhaltigkeit.

Marktzugang.

Business Units können dann darstellen, wie ihre Projekte auf diese gemeinsamen Ziele einzahlen.

Eine Unternehmensstrategie braucht eine unternehmensweite Sprache.

Rule #3: Same Constraints

Auch Restriktionen müssen auf Unternehmensebene betrachtet werden.

Eine Business Unit kann genügend Budget für ein Projekt besitzen.

Aber vielleicht fehlt Engineering-Kapazität.

Oder IT-Ressourcen.

Oder Produktionskapazität.

Oder Managementkapazität.

Vielleicht konkurrieren Projekte verschiedener Business Units um dieselben Spezialisten.

Ein lokales Budget kann eine globale Ressourcenrestriktion nicht lösen.

Rule #4: No Automatic Right to Last Year's Capital

Eine der interessantesten Fragen eines internen Kapitalmarktes lautet:

Warum sollte ein Geschäftsbereich im nächsten Jahr automatisch wieder dasselbe Kapital erhalten?

Vielleicht besitzt er hervorragende Investitionsmöglichkeiten.

Dann kann mehr Kapital sinnvoll sein.

Vielleicht sind die besten Projekte inzwischen umgesetzt.

Dann kann weniger Kapital sinnvoll sein.

Vielleicht besitzt ein anderer Bereich inzwischen wesentlich attraktivere Investitionsmöglichkeiten.

Historische Kapitalallokation ist keine automatische Begründung für zukünftige Kapitalallokation.

Capital Should Be Re-Earned.

Das bedeutet nicht, dass jedes Jahr sämtliche Investitionen bei null beginnen müssen.

Mehrjährige Verpflichtungen, laufende Projekte und operative Realitäten existieren.

Aber neues verfügbares Kapital sollte nicht allein aufgrund historischer Budgetstrukturen verteilt werden.

Kapital sollte dort neu verdient werden, wo Projekte unter den aktuellen Unternehmenszielen und Constraints den stärksten Beitrag leisten.

Das verändert die Rolle der Business Units

Der Geschäftsbereich beantragt dann nicht einfach:

„Wir brauchen 120 Millionen Euro.“

Er bringt Investitionsmöglichkeiten in den unternehmensweiten Entscheidungsraum ein.

Projekt A.

Projekt B.

Projekt C.

Mit Kapitalbedarf.

Erwartetem Wertbeitrag.

Strategischen Kriterien.

Ressourcen.

Abhängigkeiten.

Risiken.

Und weiteren relevanten Bedingungen.

Der Geschäftsbereich verteidigt nicht mehr seinen Budgettopf.

Er konkurriert mit Investitionsmöglichkeiten um Unternehmenskapital.

Das verändert auch die Rolle des CFO

Der CFO muss dann nicht nur Budgets zwischen Ressorts verteilen.

Er kann den unternehmensweiten Kapitalmarkt betrachten.

Wo entstehen die attraktivsten Investitionsmöglichkeiten?

Wo besitzt zusätzliches Kapital den höchsten erwarteten Grenznutzen?

Wo sind die relevanten Ressourcen bereits ausgelastet?

Welche Bereiche könnten zusätzliches Kapital sinnvoll absorbieren?

Wo erzeugt weniger Kapital nur geringe Auswirkungen?

Wo würde eine Kürzung dagegen strategisch wichtige Projektketten zerstören?

Capital Allocation wird damit zu einer unternehmensweiten Portfolioentscheidung.

Die Grenze zwischen Business Units kann wirtschaftlich irrelevant sein

Stellen wir uns zwei Projekte vor.

Projekt A gehört zu Business Unit 1.

Projekt B gehört zu Business Unit 2.

Beide benötigen jeweils 20 Millionen Euro.

Projekt B erzeugt innerhalb des definierten Modells einen höheren Beitrag zum Unternehmensziel.

Wenn Business Unit 1 jedoch noch Budget besitzt und Business Unit 2 ihr Budget ausgeschöpft hat, könnte Projekt A finanziert und Projekt B zurückgestellt werden.

Organisatorisch ist das nachvollziehbar.

Aus Sicht der unternehmensweiten Kapitalallokation kann es jedoch fragwürdig sein.

Das Organigramm sollte nicht automatisch bestimmen, wo der nächste Euro CAPEX den höchsten Wert erzeugt.

Der interne Kapitalmarkt macht Opportunity Cost sichtbar

Wenn Business Unit A zusätzliche 30 Millionen Euro erhält, lautet die Frage nicht nur:

„Was macht A mit den 30 Millionen?“

Die zweite Frage lautet:

„Was kann das Unternehmen mit diesen 30 Millionen dann nicht mehr tun?“

Vielleicht verliert Business Unit B ein Digitalisierungsprojekt.

Vielleicht wird in Business Unit C eine Automatisierung verschoben.

Vielleicht kann ein Wachstumsprojekt in Region D nicht umgesetzt werden.

Jede Kapitalzuteilung besitzt eine verdrängte Alternative.

Das ist der wahre Wettbewerb um Kapital

Business Units konkurrieren deshalb nicht nur miteinander.

Projekte konkurrieren mit Alternativen.

50 Millionen Euro für eine neue Produktionslinie konkurrieren mit:

30 Millionen Euro Automatisierung plus 20 Millionen Euro Digitalisierung.

Oder mit:

25 Millionen Euro Markteintritt plus 15 Millionen Euro Produktentwicklung plus 10 Millionen Euro Resilienz.

Die relevante Einheit der Entscheidung ist deshalb nicht zwingend ein einzelnes Projekt.

Es ist die Projektkombination.

Business Unit A kann verlieren – und das Unternehmen gewinnen

Das ist organisatorisch möglicherweise die schwierigste Erkenntnis.

Ein Geschäftsbereich kann weniger Kapital erhalten als beantragt.

Seine Projekte können für sich betrachtet profitabel sein.

Seine Argumentation kann vollkommen plausibel sein.

Und trotzdem kann die Entscheidung für das Gesamtunternehmen besser sein.

Ein lokaler Verzicht kann Bestandteil eines besseren Gesamtportfolios sein.

Genau deshalb braucht Capital Allocation eine Ebene oberhalb der einzelnen Business Units.

Und Business Unit B kann plötzlich mehr Kapital bekommen

Dasselbe gilt in die andere Richtung.

Wenn ein Geschäftsbereich außergewöhnlich attraktive Investitionsmöglichkeiten besitzt, kann die mathematische Portfolioanalyse zeigen, dass zusätzliches Kapital dort einen hohen Grenznutzen erzeugt.

Dann stellt sich eine neue Frage:

Warum sollte dieser Bereich auf sein historisches Budget begrenzt bleiben?

Vielleicht sollte Kapital aus anderen Bereichen umgeschichtet werden.

Vielleicht sollte das Gesamtbudget erhöht werden.

Vielleicht verhindern jedoch Ressourcenrestriktionen eine weitere Expansion.

Der interne Kapitalmarkt macht diese Grenzen sichtbar.

Jetzt kommt die Boardroom-Frage

500 Millionen Euro CAPEX.

Sechs Business Units.

200 Projekte.

Der CEO fragt:

„Was passiert, wenn wir die Budgetgrenzen der Business Units entfernen und alle Projekte als ein Unternehmensportfolio berechnen?“

Das ist eine mächtige Frage.

Denn jetzt wird sichtbar, wie stark die organisatorische Budgetstruktur die Kapitalallokation beeinflusst.

Vielleicht bleibt das Portfolio fast identisch.

Vielleicht wandern 20 Millionen Euro.

Vielleicht 100 Millionen.

Vielleicht verändert sich die Projektkombination fundamental.

Die Differenz zeigt, welchen Einfluss die internen Kapitalgrenzen auf die Portfolioentscheidung besitzen.

Dann kommt die zweite Frage

Der CFO sagt:

„Wir können die Bereichsbudgets nicht vollständig aufheben. Aber lassen Sie 20 % des CAPEX frei zwischen allen Business Units konkurrieren.“

Neue Constraint-Struktur.

Neue Berechnung.

Der CEO fragt:

„Und bei 30 %?“

Neue Berechnung.

„Und wenn wir nur strategische Wachstumsinvestitionen bereichsübergreifend betrachten?“

Neue Berechnung.

Jetzt wird aus einer abstrakten Governance-Frage eine berechenbare Kapitalallokationsentscheidung.

Interner Kapitalmarkt bedeutet nicht grenzenlose Zentralisierung

Es wäre zu einfach zu sagen:

Alle Budgets abschaffen. Alles zentral entscheiden.

Business Units benötigen operative Handlungsfähigkeit.

Sie besitzen lokale Informationen.

Sie kennen Märkte und Kunden.

Bestimmte Investitionen müssen schnell entschieden werden.

Und nicht jede kleine Investition gehört in den Vorstand.

Die eigentliche Frage lautet deshalb:

Welcher Teil der Kapitalallokation sollte dezentral erfolgen – und welcher Teil sollte unternehmensweit optimiert werden?

Governance kann beide Ebenen verbinden

Ein Unternehmen könnte beispielsweise definieren:

Bestimmte operative Investitionen bleiben innerhalb lokaler Budgets.

Größere strategische Investitionen konkurrieren unternehmensweit.

Pflichtinvestitionen werden separat berücksichtigt.

Ein definierter Teil des CAPEX wird bewusst als flexibler Kapitalpool behandelt.

Die konkrete Struktur hängt vom Unternehmen ab.

Entscheidend ist, dass die Regeln explizit sind.

Do They Know the Rules?

Das ist vielleicht die wichtigste Frage.

Wissen die Business Units:

Nach welchen Kriterien ihre Projekte bewertet werden?

Welche strategischen Ziele gelten?

Welche finanziellen Kennzahlen relevant sind?

Welche Constraints berücksichtigt werden?

Welche Daten erwartet werden?

Wie Projekte verschiedener Bereiche miteinander verglichen werden?

Welche Projekte verpflichtend sind?

Wer die endgültige Entscheidung trifft?

Ein interner Kapitalmarkt funktioniert besser, wenn seine Regeln vor der Entscheidung bekannt sind.

Transparenz verändert den Wettbewerb

Ohne gemeinsame Regeln konkurrieren Geschäftsbereiche möglicherweise über Einfluss, Historie, Argumentation und Verhandlung.

Mit einer gemeinsamen Decision Architecture verändert sich die Diskussion.

Es geht stärker um:

Wertbeitrag.

Strategischen Beitrag.

Kapitalbedarf.

Ressourcen.

Abhängigkeiten.

Constraints.

Opportunity Cost.

Und Portfolio Fit.

Der Wettbewerb um Kapital wird nicht abgeschafft.

Er bekommt eine explizitere Entscheidungslogik.

CAPEX Live Boardroom Simulation

Jetzt kann der Vorstand verschiedene Regeln des internen Kapitalmarktes direkt miteinander vergleichen.

Szenario 1: Historische Business-Unit-Budgets.

Portfolio berechnen.

Szenario 2: 20 % flexibler unternehmensweiter Kapitalpool.

Portfolio neu berechnen.

Szenario 3: Keine Bereichsbudgets für strategische Investitionen.

Portfolio neu berechnen.

Szenario 4: Wachstum erhält höhere Priorität.

Portfolio neu berechnen.

Dann werden die Ergebnisse verglichen.

Welche Projekte verändern sich?

Wie viel Kapital wandert zwischen Business Units?

Wie verändert sich der erwartete Portfoliowert?

Welche strategischen Ziele werden stärker unterstützt?

Welche Ressourcen werden zum Engpass?

Question. Calculate. Compare. Decide.

StratePlan: Aus Business-Unit-Budgets ein Unternehmensportfolio machen

StratePlan kann Projekte verschiedener Geschäftsbereiche innerhalb eines gemeinsamen mathematischen Entscheidungsraums betrachten.

Kapitalbedarf, erwartete wirtschaftliche Beiträge, strategische Kriterien, Ressourcen, Abhängigkeiten und weitere quantifizierbare Constraints können gemeinsam berücksichtigt werden.

Dabei können unterschiedliche Governance- und Budgetszenarien modelliert und miteinander verglichen werden.

Zum Beispiel:

feste Business-Unit-Budgets.

teilweise flexible Budgets.

unternehmensweite Kapitalpools.

strategische Mindestanforderungen.

unterschiedliche Ressourcenrestriktionen.

Das Ziel ist nicht, die Business Units zu entmachten.

Das Ziel ist sichtbar zu machen, welche Projektkombination unter den vom Management definierten Regeln den höchsten Portfolioerfolg erzeugt.

Your Business Units Are Competing for Capital. Do They Know the Rules?

Vielleicht konkurrieren Ihre Business Units bereits jeden Tag um Kapital.

Nur wird dieser Wettbewerb nicht so genannt.

Er findet in Budgetrunden statt.

In Business Cases.

In Investment Committees.

In Priorisierungsmeetings.

In Vorstandssitzungen.

Und in Verhandlungen zwischen Geschäftsbereichen.

Die entscheidende Frage ist deshalb nicht, ob ein interner Kapitalmarkt existiert.

Die entscheidende Frage ist, nach welchen Regeln er funktioniert.

Werden Budgets historisch verteilt?

Proportional gekürzt?

Nach einzelnen Projektrankings vergeben?

Oder werden Investitionsmöglichkeiten bereichsübergreifend als Teil eines gemeinsamen Unternehmensportfolios betrachtet?

Das Organigramm definiert die Verantwortung.

Es sollte nicht automatisch die optimale Kapitalallokation definieren.

Das Management definiert die Regeln.

Die Business Units liefern die Investitionsmöglichkeiten.

Die Mathematik berechnet die Portfolioalternativen.

Der Vorstand entscheidet, wo das Kapital des Unternehmens eingesetzt wird.

ONE COMPANY. ONE CAPITAL POOL. ONE DECISION LOGIC.

DON'T TRUST US. CALCULATE IT.

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